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Frauen verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger Geld
Deutsche Frauen verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger Gehalt für die gleiche Tätigkeit als Männer. Das erklärte das Frauennetz "Business and Professional Women". In anderen Ländern der Europäischen Union (EU) sind die Unterschiede zwischen Frauen- und Männer-Einkommen weitaus geringer.
So liegt die Gehaltslücke im EU-Durchschnitt beträgt die Gehaltslücke 15 Prozent. Die 22 Prozent in Deutschland sind der viertschlechteste Werte innerhalb der EU: Zypern, Estland und die Slowakei schneiden noch schlechter bei der Lohngerechtigkeit ab.
"Es gibt keinen Grund, warum Frauen weniger Geld für ihre Arbeit bekommen sollten als Männer“, sagt Bettina Schleicher, Präsidentin des Frauennetzes "Business and Professional Women". Die Deutschejn sehen das genauso. 90 Prozent finden es einer Umfrage des Bundesfamilienministeriums zufolge selbstverständlich, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden sollten.
Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Warum?
"Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe“, sagt Schleicher. "Erstens arbeiten Frauen noch immer in erster Linie in schlechter bezahlten Branchen, wobei sich natürlich die Frage stellt, warum eigentlich eine Krippenerzieherin weniger verdient als ein Tierpfleger.“ Zweitens arbeite jede dritte Frau in Deutschland auf einer Teilzeitstelle, jedoch nur acht Prozent der Männer.
Wer Teilzeit arbeite, erhalte aber nicht nur umgerechnet die schlechteren Stundenlöhne, sondern habe auch geringere Chancen aufzusteigen. Ein Grund schmerzt besonders. Schleicher: "Drittens werden Frauen in Unternehmen ganz einfach schlechter bezahlt als Männer.“ Und zwar ohne wirklichen Grund. Wissenschaftlichen Berechnungen zufolge bekommen Frauen bei gleicher Arbeit im gleichen Beruf mit gleicher Erfahrung im Durchschnitt immer noch zwölf Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. „Selbst in Praktika bekommen Frauen weniger Geld“, sagt Schleicher.
Mit Vernunft ist das nicht zu erklären.
Denn in Studien sei längst belegt, dass Frauen mehr leisten könnten, erklärt Christiane Funken, Professorin für Geschlechtersoziologie an der Technischen Universität Berlin. "Frauen haben mittlerweile die besseren Hochschulabschlüsse, sie sind hoch motiviert und klar karriereorientiert“, sagt Funken. Und doch führe das traditionelle
Rollenbild dazu, dass Frauen im Berufsleben an die sogenannte gläserne Decke stoßen: auf ein Bündel subtiler Faktoren, die dazu führen, dass Frauen irgendwo auf der Karriereleiter hängen bleiben und schon deshalb weniger Geld verdienen.
So liegt die Gehaltslücke im EU-Durchschnitt beträgt die Gehaltslücke 15 Prozent. Die 22 Prozent in Deutschland sind der viertschlechteste Werte innerhalb der EU: Zypern, Estland und die Slowakei schneiden noch schlechter bei der Lohngerechtigkeit ab.
"Es gibt keinen Grund, warum Frauen weniger Geld für ihre Arbeit bekommen sollten als Männer“, sagt Bettina Schleicher, Präsidentin des Frauennetzes "Business and Professional Women". Die Deutschejn sehen das genauso. 90 Prozent finden es einer Umfrage des Bundesfamilienministeriums zufolge selbstverständlich, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden sollten.
Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Warum?
"Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe“, sagt Schleicher. "Erstens arbeiten Frauen noch immer in erster Linie in schlechter bezahlten Branchen, wobei sich natürlich die Frage stellt, warum eigentlich eine Krippenerzieherin weniger verdient als ein Tierpfleger.“ Zweitens arbeite jede dritte Frau in Deutschland auf einer Teilzeitstelle, jedoch nur acht Prozent der Männer.
Wer Teilzeit arbeite, erhalte aber nicht nur umgerechnet die schlechteren Stundenlöhne, sondern habe auch geringere Chancen aufzusteigen. Ein Grund schmerzt besonders. Schleicher: "Drittens werden Frauen in Unternehmen ganz einfach schlechter bezahlt als Männer.“ Und zwar ohne wirklichen Grund. Wissenschaftlichen Berechnungen zufolge bekommen Frauen bei gleicher Arbeit im gleichen Beruf mit gleicher Erfahrung im Durchschnitt immer noch zwölf Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. „Selbst in Praktika bekommen Frauen weniger Geld“, sagt Schleicher.
Mit Vernunft ist das nicht zu erklären.
Denn in Studien sei längst belegt, dass Frauen mehr leisten könnten, erklärt Christiane Funken, Professorin für Geschlechtersoziologie an der Technischen Universität Berlin. "Frauen haben mittlerweile die besseren Hochschulabschlüsse, sie sind hoch motiviert und klar karriereorientiert“, sagt Funken. Und doch führe das traditionelle
Rollenbild dazu, dass Frauen im Berufsleben an die sogenannte gläserne Decke stoßen: auf ein Bündel subtiler Faktoren, die dazu führen, dass Frauen irgendwo auf der Karriereleiter hängen bleiben und schon deshalb weniger Geld verdienen.
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Quelle: http://www.kuendigungs-schutz.com/service_26.html




